Karriere & Chancen

Wirtschaft und Arbeitsplätze

Nie gab es so viele Arbeitsplätze im Saarland wie jetzt. Seit 2000 liegt die Zahl im Saarland konstant über 500.000. Zuletzt zählte man im Saarland 510.000 Erwerbstätige bei gerade mal einer Million Einwohnern. (Stand: August 2014)

500.000
500.000 Arbeitsplätze

Über

500.000

Arbeitsplätze

Wirtschaftsdynamik
Willkommen im Chancenreich

Willkommen im Chancenreich

Starke Wirtschaft, ganz viel Lebensqualität und jede Menge Chancen, ganz groß rauszukommen – wer sieht es der Saarwirtschaft heute noch an, dass sie bis in die 90er-Jahre überwiegend von Kohle und Stahl geprägt war? Heute ist sie gut gerüstet für die vierte industrielle Revolution.

Beinahe unbemerkt hat sich das Saarland in einen weltweit wettbewerbsfähigen Industrie- und Dienstleistungsstandort mit einem breit aufgestellten Mittelstand verwandelt. Neben der hohen Innovationsdynamik zeigt der starke Arbeitsmarkt, wie erfolgreich der Strukturwandel an der Saar gelungen ist. So zieht es immer mehr Berufsanfänger und Fachkräfte, Studenten und Studienabsolventen sowie Führungskräfte aus Wirtschaft und Wissenschaft hierher. Einmal vor Ort, bleiben sie gerne – denn bei aller Betriebsamkeit lebt man hier entspannter.

Vorne mit dabei
Vorne mit dabei

Internationale Wettbewerbsfähigkeit

Bedeutendes Automobilland
Allein die Mitarbeiter der Ford-Werke stellen täglich mehr als 1.500 Fahrzeuge her. Im Saarland ansässige namhafte Zulieferer wie Bosch, Nemak, Schaeffler, Thyssen-Krupp, Michelin, Johnson Controls und ZF Friedrichshafen AG statten Motoren, Getriebe und Fahrwerke moderner Fahrzeuge mit innovativer Technologie aus. Keine Frage: Die Branche des Fahrzeugbaus und die Zulieferindustrien sind ein wichtiger Jobmotor an der Saar.

Industrieerfahren und leistungsstark
Das Saarland ist zwar ein kleines Bundesland, aber es strotzt nur so vor renommierten Unternehmen und Erfolgsgeschichten aus den unterschiedlichsten Branchen. Ein Beispiel ist die saarländische Stahlindustrie: Ehemals Hersteller von Massenstählen, liefert sie heute anspruchsvollste Spezialstähle in alle Welt. Auch die Automobilindustrie macht das Saarland mit rund 40.000 Beschäftigten zu einem der stärksten Standorte des Fahrzeugbaus in Deutschland.

Hohe Exportquote bei Industrieprodukten
Die Unternehmen des Landes kommen generell gut an auf den Märkten der Welt – denn rund 70 Prozent der saarländischen Industrieprodukte gehen direkt oder indirekt in den Export. Ob das nun ganze Automobile oder einzelne Bauteile sind, die Sicherheitssoftware für das Steuerungssystem des neuen Airbus A380 oder edle Badkeramik von Villeroy & Boch – Marken „made in Saarland“ sind Ausdruck einer erfolgreichen Wirtschaft und stehen international hoch im Kurs. Etwa die Hälfte der saarländischen Industrieproduktion gelangt unmittelbar in den Export, weitere 20 Prozent gehen indirekt ins Ausland, da sie in Exportgütern anderer Bundesländer weiterverarbeitet werden wie z.B. Getriebe aus Saarbrücken in einen BMW für den Export in die USA.

70 % Exportquote setzt sich zusammen aus:

Diagramm Exportquote

50 % originäre Exporte
20 % indirekte Exporte

Erläuterung:
Etwa die Hälfte der saarländischen Industrieproduktion gelangt unmittelbar in den Export, weitere 20 Prozent gehen indirekt ins Ausland, da sie in Exportgütern anderer Bundesländer weiterverarbeitet werden wie z.B. Getriebe aus Saarbrücken in einen BMW für den Export in die USA.

Internationale Wettbewerbsfähigkeit Internationale Wettbewerbsfähigkeit

Internationale Wettbewerbsfähigkeit

Zuhause auf weltweiten Märkten

40.000 Jobs in der Automobilindustrie
70 % Exportquote
A380 Zulieferer
Industrie 4.0
Industrie 4.0

Industrie 4.0 im Saarland. Wofür steht das?

Bei Industrie 4.0 geht es um die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter bzw. Roboter und Maschine. Bereits jetzt nimmt das Saarland bei den Technologien für die „Fabrik der Zukunft“ eine Vorreiterrolle ein. So können auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto bereits eine ganze Reihe von Saarunternehmen auf ihre Erfahrung mit Fahrassistenz-Systemen und Sicherheitsanwendungen im Fahrzeug verweisen. Eine weitere Saarstahl- und DFKI-Kooperation bringt „Big Data und Big Steel“ zusammen: Das Projekt mit dem Namen iPRODICT kombiniert Produktions- und Geschäftsdaten digital und in Echtzeit, um neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen.

Wie wir mit Industrie Zukunft gewinnen.

Wie wir mit Industrie Zukunft gewinnen.

Das Saarland ist ein Industrieland und geichzeitig ein weltweit anerkanntes Informatikzentrum – zwei Vorzüge, die das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im ersten anwendungsorientierten Industrie-Pilotprojekt des Landes zum Thema Industrie 4.0 kombiniert hat. Es machte bereits 2008 unter dem Namen MaDispo – Multiagententechnologie in der Stahlproduktion – international Furore. Mit dieser Entwicklung begann vor Jahren im Stahlwerk Völklingen, was die Welt heute „Industrie 4.0“ nennt.

Das Saarland geht gut gerüstet in die vierte industrielle Revolution. Das Saarland geht gut gerüstet in die vierte industrielle Revolution.

Gehaltsniveau
Gehaltsniveau
Verdienen, was man verdient

Verdienen, was man verdient

Gehaltsreport StepStone 2016: Das Saarland bei Akademiker-Einstiegsgehältern auf Platz 4!

Du möchtest einen sicheren Job mit einem guten Verdienst? Herzlich willkommen im Saarland! Hier sind die Arbeitsplätze sicherer bei besseren Gehältern als an vielen anderen Wirtschaftsstandorten. Man wird seltener arbeitslos und falls doch, findet man hier schneller einen Anschlussjob. Zudem gehen generell weniger Arbeitsplätze durch eine Insolvenz verloren.

Die Gehälter von Arbeitnehmern liegen im Saarland rund 4 Prozent (brutto) über dem Bundesdurchschnitt, bei Fachkräften sogar fast 7 Prozent (Quelle: Entgeltstatistik der BA, Stand Ende 2012). Gerade junge Leute mit noch geringer Berufserfahrung haben hier die Chance, relativ schnell ein überdurchschnittliches Gehalt zu bekommen. Und das bei vergleichsweise günstigen Lebenshaltungskosten. Zudem sind die Arbeitsplätze im Saarland generell robuster gegenüber Insolvenzen.

Familienfreundlichkeit
Familienfreundlichkeit
Kind und Karriere!

Kind und Karriere!

Im Saarland sind wir uns einig: Kind und Karriere sind hier bestens zu vereinbaren. Damit die Familie beim Arbeiten nicht zu kurz kommt, sorgt eine ganze Reihe von saarländischen Unternehmen für familienfreundliche Rahmenbedingungen. Bis Ende 2014 gab es 120 mit dem Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnete Betriebe – und es werden immer mehr. Erste Anlaufstelle bei Fragen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die zentrale Servicestelle „Arbeiten und Leben im Saarland“.

Servicestelle „Arbeiten und Leben im Saarland“ Servicestelle „Arbeiten und Leben im Saarland“

Existenzgründung
Existenzgründung
Guter Grund für Gründer

Guter Grund für Gründer

Du willst den Sprung in die Selbstständigkeit wagen? Super! Im guten Wachstumsklima des Saarlandes gedeihen junge Unternehmen bestens.

Die „Saarland Offensive für Gründer“, kurz SOG, unterstützt angehende und junge Unternehmer mit einem breit gefächerten Angebot: Es reicht von der persönlichen Beratung über die Gründerqualifizierung bis hin zur Vernetzung mit allen gründungs- und unternehmensrelevanten Stellen. Die Universität des Saarlandes geht noch einen Schritt weiter: Sie stellt Ausgründern eigene Gründerlotsen zur Seite.

Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt
Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt

Markenzeichen Mobilität

Rund 200.000 Menschen aus der Großregion überqueren täglich eine Grenze auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz, und etwa 56.000 davon kommen jeweils ins Saarland. Als Teil der europäischen Großregion Saar – Lor – Lux – Rheinland-Pfalz – Wallonie und Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens ist das Saarland einer der Arbeitsmärkte mit der größten Mobilität in Europa überhaupt – und ein Modell für europäische Identität. Die Nähe zu europäischen Zentren wie Paris, Luxemburg, Straßburg und Brüssel ermöglicht internationale Geschäftsbeziehungen und attraktive berufliche Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Wenn Du als Grenzgänger in einem Land wohnst und im anderen arbeitest, sind gerade am Anfang einige Fragen zu klären. Die Arbeitskammer des Saarlandes hat zusammen mit der CRS EURES Lorraine einen Ratgeber für Grenzgänger aus Deutschland und Frankreich entwickelt, der Antworten darauf gibt.

200.000
200.000 Menschen aus der Großregion überqueren täglich eine Grenze

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Menschen aus der Großregion überqueren täglich eine Grenze

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