W2-Professur für Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und frühe
Elternzeit (Kennziffer 584)


Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) ist eine der forschungsstärksten anwendungsorientierten Hochschulen in Deutschland. Aktuell studieren über 6000 Studierende an der Hochschule in den Fakultäten für Architektur- und Bauingenieurwesen, Ingenieur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Die htw saar ist international ausgerichtet (erfolgreicher Abschluss des Reaudit Internationalisierung, Konsortialführer des DHIK); sie ist Mitglied der European University Association und verfügt über ein Netzwerk von über 50 internationalen Hochschulpartnerschaften. Zwölf internationale Studiengänge werden mit der Université de Lorraine im Rahmen des DeutschFranzösischen Hochschulinstituts (DFHI) angeboten.


In der Fakultät für Sozialwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:


W2-Professur für Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und frühe Elternzeit (Kennziffer 584)

Gesucht:

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die die hohe Bereitschaft als auch ausgewiesene fachliche, personale und soziale Kompetenz aufweist, den Professionalisierungsprozess wie auch die Disziplinentwicklung der Hebammenwissenschaft mitzugestalten und voranzutreiben. Es wird erwartet, dass der/die zukünftige Stelleninhaber*in Berufserfahrung in den Bereichen Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und frühe Elternzeit hat und diese Themenfelder in anwendungsorientierter Lehre, Forschung und wissenschaftsbasiertem Praxistransfer kompetent vertritt und vermittelt. Vorausgesetzt werden gute Kenntnisse zur geburtshilflichen Versorgungsgestaltung, zu innovativen Versorgungskonzepten oder zur Versorgungsforschung in der Hebammenwissenschaft.

Wir wünschen uns eine Person, die gesundheitsfördernde und präventive Aspekte bei der Versorgung von Schwangeren, Gebärenden, Neugeborenen und ihren Familien berücksichtigt sowie eine fundierte praktische Expertise in der geburtshilflichen Versorgung aufweist. Ihre Arbeitsweise sollte von Kommunikationsfähigkeit und partizipativem Handeln geprägt sein. Teamorientierung, Interdisziplinarität sowie ein hohes Maß an Motivation sollten Ihr Verhalten leiten. Zahlreiche Lehrveranstaltungen werden aufgrund der fortgeschrittenen Internationalisierung in einer Fremdsprache angeboten. Insofern werden vortragssichere Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch vorausgesetzt. Zusätzliche Sprachkenntnisse in Französisch und/oder einer weiteren Weltsprache sind ebenso von Vorteil wie der Nachweis internationaler Kontakte und Erfahrungen. Neben interdisziplinären Kooperationen, der Anwendung innovativer hochschuldidaktischer Lehr- und Lernformen ist das Engagement in der angewandten einschlägigen Forschung erwünscht. Die htw saar vertritt ein Betreuungskonzept, bei dem eine hohe Präsenz der Lehrenden am Hochschulort erwartet wird.

Voraussetzungen:


Es gelten neben den allgemeinen dienst- und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen die Einstellungsund Berufungsvoraussetzungen des Saarländischen Hochschulgesetzes – SHSG:

  • ein einschlägig abgeschlossenes Hochschulstudium, idealerweise im Bereich Hebammenwissenschaft oder Gynäkologie
  • pädagogische Eignung, in der Regel durch Erfahrung in der Lehre oder Ausbildung und durch die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen in der Hochschuldidaktik
  • besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden, die während einer mindestens fünfjährigen berufspraktischen Tätigkeit, von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen, auf einem Gebiet erbracht wurden, das dem zu vertretenden Fach entspricht.

Die Berufung kann bei Vorliegen der entsprechenden dienstrechtlichen Voraussetzungen in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit erfolgen.


Neben Lehre und angewandter Forschung zählen auch eine Beteiligung an den Aufgaben der Studienreform und Studienberatung sowie eine Mitwirkung an der Selbstverwaltung zu den Dienstaufgaben.

Im Rahmen der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der gesetzlichen Maßgabe, die Unterrepräsentanz von Frauen innerhalb des Geltungsbereichs des bestehenden Frauenförderplans zu beseitigen, ist die Hochschule an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Angaben über ehrenamtliche Tätigkeiten sind erwünscht.

Bewerbungen mit Lebenslauf, wissenschaftlichem Werdegang, Darstellung von Tätigkeits- und Beschäftigungsverhältnissen inner- und außerhalb des hochschulischen Bereichs, Zeugniskopien, Schriftenverzeichnis, einem kurzen Konzept über mögliche Schwerpunkte in Lehre, Forschung und Transfer, eine Übersicht der hochschulischen Lehre sowie dem Kurzprofil für Bewerberinnen und Bewerber auf unserer Homepage unter https://www.htwsaar.de/stellenausschreibungen senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer bis zum 30.09.2022 ausschließlich in elektronischer Form an berufungsverfahren@htwsaar.de.

Bitte erstellen Sie eine Datei im PDF-Format, die eine Größe von 8 MB nicht überschreitet und Ihre gesamten Bewerbungsunterlagen enthält. Senden Sie uns keine elektronischen Nachrichten (E-Mails), deren eigentlicher Inhalt über einen Link von einer Internetseite abgeholt oder heruntergeladen werden muss. Diese Nachrichten werden aus Sicherheitsgründen nicht geöffnet.

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Informationen gem. Art. 13 DS-GVO für Bewerbungen auf Stellenausschreibungen finden Sie unter https://www.htwsaar.de/datenschutz.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.htwsaar.de.

Dein Ansprechpartner:
Vorsitzende der Berufungskommission: Frau Prof. Dr. Barbara Cattarius
E-Mail: Barbara.Cattarius@htwsaar.de
Telefon: 0681/5867-670