Stadt St. Ingbert

Stadt St. Ingbert
Stadt St. Ingbert

Stadt St. Ingbert

In St. Ingbert geht alles ein wenig eleganter zu als in anderen Städten. Sicher, wir bekennen uns zu unserer bayerischen Tradition. Aber das französische Laissez-faire ist überall präsent. Wir nehmen uns Zeit, wir halten gern mal ein Schwätzchen. Wir wissen halt, was Wohlfühlen ausmacht. Kein Wunder, dass es in unserer Innenstadt gemütlicher zugeht als sonstwo. Hier haben die Individualisten das Sagen. Es gibt zwar Filialisten, aber so richtig zuhause ist hier das Fachgeschäft, das ein hochwertiges und oft exklusives Sortiment hat. Keine Massenware, sondern Qualität.

Charmant halt. So sind wir nun mal in St. Ingbert. Nach dem Einkaufsbummel treffen wir uns dann in einem der urigen Biergärten oder der feinen Restaurants. Es macht einfach Spaß, St. Ingbert zu genießen.
Charmant vom Stiefel bis zum Turm. Und wenn wir vom Stiefel reden, geht es in St. Ingbert oft nicht ums Schuhwerk. Der Stiefel ist ein einzigartiges Naturdenkmal. Ein Sandsteinfelsen, dessen Form an einen umgedrehten Stiefel erinnert. Muss man gesehen haben – und Spaß macht es zudem, denn nicht nur den Stiefel erreicht man auf tollen Wanderwegen.

Mit dem Turm meinen wir den der Engelbertskirche. Die erinnert an unsere bayerische Vergangenheit, aber auch an die vielen barocken Bauwerke, die sich in St. Ingbert finden. Ein lebenswertes Stück Saarpfalz.

Dass wir außerdem weltweit die einzige größere Stadt in einer Biosphäre sind, dass hier die Bauern und Direktvermarkter aus dem Bliesgau ihre vorzüglichen Produkte auf den Wochenmarkt bringen – das trägt dazu bei, dass das Leben und Genießen in St. Ingbert eine Menge Spaß machen kann.

St. Ingbert hat was auf der Pfanne.

Wenn wir St. Ingberter von Kultur reden, wird’s spannend. Kultur hat hier nämlich keine festen Regeln. Kultur heißt in St. Ingbert Freiheit zu denken, neue Wege zu gehen, hinterfragen, was andere als gegeben hinnehmen. Der St. Ingberter Kulturbegriff steht für grenzenlose Kreativität.

In einem solchen Klima entstehen Veranstaltungen wie die St. Ingberter Pfanne. Mittlerweile einer der bundesweit renommiertesten Kleinkunstwettbewerbe. Hier treffen sich heute die Kleinkünstler, die morgen die Medienlandschaft aufmischen.

Hier hat sich auch eine Jazzszene gebildet, die jeden Frühling eines der herausragenden deutschen Jazzfestivals ermöglicht. Vom seligen Paul Kuhn bis zu Bill Cobham waren schon alle hier, die dem Jazz kreative blue notes zufügten.

Warum sind denn nun St. Ingberter kreativer als andere? Vielleicht, weil schon Albert Weisgerber hier geboren wurde, einer der bedeutendsten Expressionisten. Vielleicht auch, weil wir hier das ganze Jahr über ganz einfach Kunst und Kultur leben. Kein Wunder, dass ein solches kulturelles Klima mehr als dreihundert Vereinen genug Stoff gibt, am städtischen Leben aktiv teilzunehmen.

Und das macht das Leben hier im Saarland so richtig angenehm.

Neugierig?

Biosphäre schmeckt.

In St. Ingbert ganz besonders gut. Wir leben hier nämlich an der Schnittstelle zwischen einer industriell geprägten Stadt und den ausgedehnten Streuobstwiesen des Bliesgaus. Das ist eine ganz besonders reizvolle Situation. Auf der einen Seite Landwirtschaft, Direktvermarktung und nachvollziehbare Produktion von Lebensmitteln, auf der anderen Seite Gewerbe, Industrie, Handel.

Das hat Tradition in unserem Lebensumfeld. Schon vor hunderten von Jahren verkauften die Bauern aus dem Bliesgau ihre Produkte auf dem St. Ingberter Markt. Und auch der bedeutende St. Ingberter Expressionist Albert Weisgerber malte diese Marktszenen vor mehr als hundert Jahren.

Später hatten die Nebenerwerbslandwirte aus dem Bliesgau ihre festen Jobs in den St. Ingberter Industriebetrieben. Die Woche über arbeiteten sie hier, samstags kamen sie auf den Wochenmarkt, um die Erzeugnisse ihrer Landwirtschaft zu verkaufen. Und die St. Ingberter selbst sehen den Bliesgau seit eh und je als wunderschönen Rückzugsort direkt vor den Toren der Stadt.

So ist es eigentlich kein Spannungsbogen zwischen Biosphäre und Industriestadt. Es ist gelebte Nachhaltigkeit. Die macht allen Beteiligten Spaß und sorgt für eine außergewöhnliche Lebensqualität. In kaum einer vergleichbaren Region gibt es so viele Möglichkeiten, gute und gesunde Lebensmittel direkt beim Erzeuger zu kaufen. Man kennt sich halt im Saarland, und in der Biosphäre ganz besonders.